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Was macht einen waschechten Bayern aus? Geht er noch Fensterln, auf die
Jagd in die Hochalp, jagt er Wilderer, und schuhplatteln Halbwüchsige
in den Schulpausen, wie manche Norddeutsche glauben mögen? Gibt
es Leberknödl-Weitwurf-Wettbewerbe und lebende bayerische
Vegetarier und Anti-Alkoholiker?
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Diesen und vielen anderen brennenden Fragen gehen Gaisa, Geyer & Kreuzer
in ihrer dritten Produktion nach "Rattengift her!" und dem
"Bestiarium" auf den erdigen Grund. Auf den Spuren
Valentins und Karlstadts spüren sie echtes Volksliedgut und
urige Sagen auf und zeichnen so in gewohnt musikalisch-bissiger Art
ein Panoptikum bayerischer Befindlichkeit im neuen Jahrtausend.
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Ursula Gaisa greift dabei zum ersten Mal zu Akkordeon und Dirndlschürze,
der ewige Stenz Bernhard Kreuzer wie gewohnt zur Gitarre, und
Eberhard Geyer greift in todschicken Lederhosen in die Saiten seines
Klaviers.
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Und keine Angst - auch Nicht-Bajuwaren brauchen keinen
Dolmetscher und werden auf ihre Kosten kommen, frei nach dem
Motto "Do dada dara stincka". Jodeldi und jodeldu.
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Die Bavarian-Giants-Wettbewerbe, den Austrian Giants nachempfunden,
finden übrigens seit diesem Jahr im bayerischen Wald statt,
neben dem oben erwähnten Leberknödl-Weitwurf messen sich
die Teilnehmer auch im Sau-Hochheben und in
Dialektübersetzungswettbewerben, ein großer Spaß für
Jung und Alt ...
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